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Hermann-Mohn-Rundweg

 

Mit der Bitte um Beachtung: 

In der Zeit vom 1. November 2017 bis 4. Februar 2018 und
19. Februar bis 31. März 2018 ist der Hermann-Mohn-Rundweg über den Vogelherdhügel, nur für Gruppenführungen/Schulklassen und Kindergeburtstage auf Voranmeldung, witterungsbedingt begehbar. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

 

Ein wesentlicher Bestandteil des Archäoparks Vogelherd ist der Rundweg, auf den man sich im Außenbereich begibt. Es gibt Vieles zu entdecken. In Ruhe können Sie sich mit Fragen zur Eiszeit beschäftigen. Antworten und Denkanregungen finden Sie auf Ihrem Weg. Laute, Gerüche, Spuren und Losungen von eiszeitlichen Tieren – prüfen Sie Ihr Wissen.

 

Hermann-Mohn-Rundweg. Mohn – der Entdecker der Vogelherdhöhle.

Eine zufällige Entdeckung machte der Heidenheimer Reichsbahn-Obersekretär und Heimatforscher Hermann Mohn an einem Maisonntag im Jahr 1931. Er folgte der Spur eines Dachses, als er die Vogelherdhöhle, die damals oberirdisch noch nicht zu erkennen war, entdeckte. Im Auswurf des Dachsbaues fand er steinzeitliche Werkzeuge, die der Dachs aus der Erde an die Oberfläche geschaffen hatte.

Hermann Mohn informierte daraufhin den Tübinger Urgeschichtler Gustav Riek über seine Entdeckung. Dieser beschloss, im Lonetal zu forschen und begann im Juli 1931 mit Geländearbeiten am Vogelherd. Nachdem er durch erste kleine Funde in seinem Vorhaben bestärkt wurde, begannen die Ausgrabungen am Vogelherd noch im selben Jahr.

Das von Gustav Riek bei seinen Grabungsarbeiten gefundene „Vogelherdpferdchen“ wird in archäologischen Fachkreisen als Meisterstück des Vogelherds bezeichnet. Durch viele weitere Funde von Figuren aus Mammutelfenbein, die mit Ihrem geschätzten Alter von ca. 40.000 Jahren zu den ältesten Kunstwerken der Menschheitsgeschichte gehören, wurde die Vogelherdhöhle weltberühmt.