Archäopark Vogelherd

Am Ursprung menschlicher Kultur

Feuer entfachen und Jagen lernen: Im Archäopark Vogelherd können die Besucher selbst zum Steinzeitmenschen werden und herausfinden, wie unsere Vorfahren gelebt haben. Direkt an der Vogelherdhöhle, die seit über 100.000 Jahren von Menschen genutzt wurde, finden Sie die Ausstellung mit den ältesten figürlichen Kunstwerken der Menschheit. Nicht umsonst wurde die Vogelherdhöhle zum UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ ernannt.

Neben Steinwerkzeugen und Gerätschaften, die aus Elfenbein oder Geweih gefertigt wurden, kamen bei Nachgrabungen auch richtige Kunstwerke zu Tage. Zwei dieser Kunstwerke aus Mammutelfenbein sind als Originalfundstücke in unserer Schatzkammer zu bewundern. Die Funktion und die teils auffälligen Verzierungen der 40.000 Jahre alten Tierdarstellungen stellen Wissenschaftler bis heute vor ein Rätsel. Bei unseren spannenden Führungen erfahren die Besucher mehr darüber, wie diese Gegenstände genutzt wurden.

Selbst Handanlegen können unsere Besucherinnen und Besucher vor allem im Outdoorbereich. An den Themenplätzen wird der steinzeitliche Alltag erlebbar. Vom Feuermachen über Jagdtechniken bis hin zu Steinzeitkunst vermitteln die Mitmachstationen Basiswissen für das Überleben in der Steinzeit. Am Platz der Begegnung lernen Sie mehr über die Herkunft des Menschen und können einem Neandertaler Auge in Auge gegenüberstehen.

Das wirklich Besondere am Archäopark Vogelherd ist aber: Der Fundort der Steinzeit-Schätze ist der Park selbst! Die Besucher können genau dort sein, wo unsere Vorfahren tatsächlich gelebt haben und sich vielleicht noch ein bisschen besser in sie hineinversetzen. Auf dem Herrmann-Mohn-Rundweg, der nach dem Entdecker der Vogelherdhöhle benannt wurde, finden Sie Antworten auf weitere Fragen zur Eiszeit sowie Denkanregungen.

Erleben Sie selbst den spannenden Alltag unserer Vorfahren aus der Steinzeit zwischen Mammutjagd und Lagerfeuer im Archäopark Vogelherd!

„Der Vogelherd – Wildes Lonetal“

Sonderausstellung vom 12. Juli – 31. Oktober 2020

Der Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal e.V. setzt auch im Jahr 2020 die Reihe der Sonderausstellung „Der Vogelherd“ fort. In Kooperation mit der Stadt Niederstotzingen lautet der Titel im Jahr 2020 „Der Vogelherd – Wildes Lonetal“. Im Mittelpunkt der Ausstellung „Der Vogelherd – Wildes Lonetal“ stehen die Raubtiere der Eiszeit, Höhlenlöwe und Hyäne, deren Lebensweise und Habitate, das Thema Feuer und wie der Mensch sich künstlerisch mit den großen Raubkatzen auseinander gesetzt hat.

Sonderausstellung

Was gibt’s Neues?

„Eiszeitkunst damals – heute: Entdecke den Künstler in dir!“ am 09.10.2022

Am Sonntag, den 09.10.2022 können kleine und große Besucher*innen tagsüber von 11 Uhr bis 17 Uhr Skulpturen aus Speckstein selber schnitzen.[…]

Programm im Rahmen der Sonderausstellung „Der Vogelherd. Jagd im Lonetal.“: Jagd – Überlebenssicherung und Ressourcenbeschaffung am 25.09.2022

Am Sonntag, den 25.09.2022 demonstriert der Experimentalarchäologe Rudi Walter von 11 Uhr bis 17 Uhr, dass ein erlegtes Tier nicht nur[…]

Programm im Rahmen der Sonderausstellung „Der Vogelherd. Jagd im Lonetal“: Steinzeitliches Bogenschießen am 04.09.2022 im Archäopark Vogelherd

Am Sonntag, den 04.09.2022 können kleine und große Besucher*innen von 11 Uhr bis 17 Uhr ihre Fertigkeiten im Bogenschießen testen. Der[…]

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